ERP-Anwenderzufriedenheitsumfrage der i2s

14.11.2013 abas unter den global Playern top-platziertes ERP-Komplettpaket

Die Auswahl eines passenden ERP-Systems ist für viele Unternehmen eine herausfordernde und nicht alltägliche Aufgabe. Mitunter werden hohe Investitionen getätigt, um durch den Einsatz moderner Softwaretechnologien die Effizienz der Geschäftsprozesse zu steigern.

Im ERP-Auswahlprozess können Studien, wie die Global ERP User Satisfaction Survey, helfen, einen ersten Überblick über am Markt befindliche Lösungen zu erhalten.

Seit zehn Jahren fragt das anbieterneutrale Zürcher Beratungs- und Analystenhaus i2s in seiner ERP-Zufriedenheitsstudie – kurz ERP-Z –  Anwender, wie zufrieden sie mit den von ihnen eingesetzten Enterprise-Ressource-Planning-Systemen (ERP) sind. An der heute weltweit durchgeführten „Global ERP User Satisfaction Survey“ haben sich 2013 über 1.700 Unternehmen aus zahlreichen Ländern beteiligt.

Quelle Global ERP User Satisfaction Survey der i2s X-Achse: Zufriedenheit mit der Software (je weiter rechts auf der Achse, desto zufriedener die Anwender) Y-Achse: Zufriedenheit mit dem Partner (je höher auf der Achse, desto zufriedener die Anwender)

Nur wenige “echte global Player“

Ein überraschendes Ergebnis der Studie ist, dass sich in der Liga der globalen Anbieter nur relativ wenige Softwarepakete platzieren konnten. Die i2s nahm dort ausschließlich solche ERP-Systeme auf, die international über viele regionale Märkte hinweg präsent sind und bei denen im Rahmen der Erhebung Daten aus zahlreichen Ländern und nicht nur aus dem deutschsprachigen Raum gewonnen werden konnten. Aufgenommen wurden: SAP, Microsoft, infor und IFS sowie das badische ERP-Komplettpaket von abas. Letzteres profitiere davon, so der i2s Geschäftsführer Dr. Scherer, dass die Unternehmensführung in den zurückliegenden Jahren konsequent an seiner Globalisierungsstrategie gearbeitet hat und in zahlreichen Ländern Installationen und Lokalisierungen aufweisen kann. Dieser Umstand sei laut i2s, eher selten und treffe auf die zahlreichen anderen mittelständischen ERP-Anbieter aus dem deutschsprachigen Raum nicht zu, die zwar vielfach eine ausreichende Mehr-Mandanten-Qualitäten hätten, aber nicht konsequent an einer Internationalisierungs-strategie arbeiten. Zu der gehöre, so Scherer, nun mal zwingend eine Lokalisierung der Softwarepakete in den jeweiligen Ländern und nicht nur internationale Installationen bei Töchtern deutscher Unternehmen.

Die besten internationalen ERP-Projekte für den Mittelstand

Dieses ambitionierte Ziel hat sich das globale abas Netzwerk, das heute aus über 50 Partnern in 29 Ländern besteht, auf die Fahnen geschrieben. Die aktuelle i2s ERP-Zufriedenheitsstudie zeigt, dass man bei abas auf einem guten Weg ist. Nur wenn Softwarequalität, Einführungs- und Branchen-Know-how sowie das Wissen um landesspezifische Eigenheiten Hand in Hand gehen, wird es ein erfolgreiches Projekt geben. Und ein Solches ist dann die Grundlage für eine hohe Kundenzufriedenheit.