Nachlese Informationstag abas ERP

Never change a running system, oder doch?

Never change?

Unter dem Stichwort „Veränderung“ fand gestern, am 09. Mai 2019, in Steinhagen der erste abas ERP-Info-Tag von uns in diesem Jahr statt:

Mit einem kleinen Frühstück startend, erwartete die Teilnehmer nicht das übliche Foliengewitter, sondern eine persönliche Begrüßung durch unseren Geschäftsführer, Herrn Uwe Lange, und anschließendes Vorstellen der abas Unternehmensgruppe am Flipchart durch Miriam Trinath, verantwortlich für den Neukundenvertrieb am Standort. Die Software-Highlights von abas ERP wurden im Anschluss live präsentiert und waren eine kurze, intensive Reise über die Bedienphilosophie und die Module der Mittelstandssoftware. Bis hier gab es noch wenige Fragen.

Einer der aus Sicht potentieller abas ERP-Anwender wichtigsten Punkte folgte nach einer kurzen Pause. Herr Niko Neumann von der German Aircraft Maintenance GmbH (GAM) berichtete über das abas ERP-Projekt im eigenen Unternehmen, die Herausforderungen und Effekte sowie die Schmerzen, die mit einer solchen Veränderung einhergehen. Viele Teilnehmer konnten die Sichtweise, Fragestellungen und Anekdoten teilen und fanden sich, trotz der ERP-Exotik bei diesem Unternehmen, wieder. Da der Go Live bei GAM nur sechs Monate zurückliegt, war der Bericht im Grunde genommen taufrisch.

Im Anschluss sprachen wir über die Projektphilosophie abas GIM und die notwendigen Veränderungen in der Integration agiler Methoden in ein Wasserfallmodell. Aus Vertriebssicht merken wir deutlich, dass Agilität (nicht nur im Kopf) stärker denn je gefordert wird, da Lastenheft, Pflichtenheft, Umsetzung zwar zu einem hohen Maß an Sicherheit führen können, in der Theorie den Anwender am Ende aber nicht mitnehmen und damit die Akzeptanz einer Lösung im höchsten Maß gefährdet wird. Interessant in diesem Zusammenhang war die Fragestellung nach der Begleitung eines solchen Change-Projekts durch abas generell und welche Erfahrungen hier vorliegen.

Diese Diskussion war die ideale Überleitung zum Ansatz von Herrn Frank Bachelier, der als Vertreter der abas Software AG uns den gesamten Tag begleitet hat.
„Digital or Dead“ lautet die aktuelle Kampagne und führt in einzigartiger Art und Weise die Notwendigkeit der Veränderung durch den digitalen Wandel vor Augen. Nach einem kurzen Einstieg erklärte sich einer der Anwesenden bereit, den Quick Check durchzuführen, um nach 22 Fragen zu prüfen, auf welchem Digitalisierungs-Level sich das Unternehmen befindet und wo sich mögliche Stellhebel befinden.
Der erste Teil des Tages, den wir inhaltlich im Schwerpunkt für Interessenten gestaltet haben, war vorbei. Zu unserer Freude blieben sowohl abas ERP-Interessierte als auch abas ERP-Anwender, für die insbesondere der zweite Teil des Tages konzipiert war.

Erneut eröffnete Herr Uwe Lange die Veranstaltung und stellte zusammen mit Herrn Frank Bachelier die aktuellen Veränderungen bei der abas system gmbh bzw. bei der abas Software AG vor. Für im Grunde genommen alle Teilnehmer ist neben der Software gerade die Verlässlichkeit und Zukunftsfähigkeit des Partners entscheidend. Aus diesem Grund ist es wichtig, wenn auch kompakt, über die laufenden Veränderungen und Ambitionen der Unternehmen in den kommenden Jahren zu sprechen. ERP bleibt gerade in diesem Kontext vor allem Vertrauenssache in die Kompetenz des Partners.

Im Zuge der Langfristigkeit und Verlässlichkeit stellte Kjell Burmeister, verantwortlich für das Pre Sales, die Neuerungen der Versionen 2017 und 2018 vor. Dem evolutionären Ansatz von abas ERP folgend, können Anwender neue Funktionen durch Upgrades, nicht durch Updates, also klassische Release-Wechsel mit Migration, nutzbar machen. Hier zeigte sich unser Konzept, nämlich Kunden und Interessenten in einer Veranstaltung zusammenzubringen, als wirkungsvoll heraus. Bei allen Herausforderungen konnte dieser Pfad bestätigt werden und damit die Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit in der eigenen Planung.

Nach den Neuerungen und auf den Kuchen wartend, setzen wir den Schwerpunkt auf abas Module, die den Anwender weiter darin unterstützen, seine Prozesse zu digitalisieren und abzusichern. Wir sprachen hier unter anderem über den abas Sanction Screen Monitor (automatische Prüfung gegen Sanktionslisten) und abas BPM (Absicherung von Prozessen durch Workflows).

Abgerundet wurde der Tag mit dem einleitenden Gespräch von Herrn Thomas Weber, verantwortlich für den Kundenvertrieb, und der Fragestellung, wie sich Anwender von abas ERP nach über 20 Jahren positionieren. An einem aktuell laufenden Projekt diskutierten wir die Motivation und Notwendigkeit von Re-Engineering-Prozessen und -Projekten. Weitere Effekte solcher Bestrebungen sind ein tiefergehendes Verständnis unserer Arbeit, aber auch die Bildung von neuen Key-User-Teams, die zukünftig auf Entwicklungen und Veränderungen und deren Abbildung in abas ERP stärker Acht geben. So können Kunden sicherstellen, dass abas ERP zielführend und standardnah die eigenen Abläufe unterstützt und dem Lean-Ansatz folgend, wir keine Verschwendung digitalisieren.

In fast vollständiger Teilnehmerstärke drehten wir am Ende die Feedback-Runde. Kunden aus der Region freuten sich über die kurze Anreise und das kompakte Abholen zu den Neuerungen. Interessenten unterstützten die Kombination der Veranstaltung und den Einblick in die Sichtweisen für beide Seiten, also potentielle Anwender und Anwender.

Wir verfolgen dieses Konzept weiter und verweisen auf die Veranstaltung am 12. September 2019 in Berlin.